„Leonardo da Vincis Maschinen“ - neue Ausstellung im Schlossmuseum

vom 03.03.2017

Die neue Sonderausstellung im Museum Barockschloss Delitzsch widmet sich dem Universalgenie Leonardo da Vinci. Neben biografischen Fakten über Leonardo da Vinci hebt sie das wissenschaftliche Genie da Vinci hervor.

Da Vinci, um 1452 in den Florentiner Bergen geboren, ist nicht nur einer der bekanntesten europäischen Maler. Auch das Interesse an seinen technologischen und wissenschaftlichen Studien ist groß. Einige tausend Zeichnungen hinterließ Leonardo da Vinci in den berühmten „Codics“ und „Manuskripten A-M“ der Nachwelt. Bereits vielerorts verstreut, gelang es um 1590 Pompeo Leoni, einen Großteil der wertvollen Zeichnungen und Studien zusammenzutragen und in dem „Codex Atlanticus“ zu sammeln. Die Pariser „Manuskripte A-M“ enthielten hauptsächlich Studien zur Geometrie und Technik, Städtebau und Optik. 1965 entdeckte man zudem in der Madrider Nationalbibliothek zufällig zwei verschollene Bände mit Studien über potenzielle und kinetische Energie, Raketentechnik und Brückenbau.

Leonardo selbst versah seine Aufzeichnungen mit einem „Kopierschutz“. Er ließ wichtige Details seiner Konstruktionen weg, baute absichtlich Fehler ein und schrieb seine Notizen in Spiegelschrift. Diese Umstände machten Leonardos Vermächtnis lange Zeit zu einem unlösbaren Rätsel für die Wissenschaft.

Die neue Sonderausstellung präsentiert einen Teil seiner Erfindungen in den Bereichen Mechanik, Hydraulik, Werkzeugmaschinen, Messgeräte, Militärtechnik und Fortbewegung zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Über 40 Holzgroßmodelle, die anhand von computeranimierten Originalskizzen maßstabsgetreu nachgebaut wurden, werden den technischen Skizzen Leonardos gegenübergestellt.
Bei dieser Ausstellung darf man die Modelle nicht nur anschauen, sondern viele davon auch selbst ausprobieren.

Die Ausstellung wird von der in Zusammenarbeit mit der Galerie-F GmbH–ExtraMax Art Exhibitions Kranenburg präsentiert.

Die Sonderschau läuft vom 11. März 2017 bis 4. Juni 2017. Für die Dauer der Ausstellung gelten gesonderte Eintrittspreise, so zahlen Erwachsene 9,50 Euro (sonst 5 Euro), Ermäßigte 6 Euro (sonst 2,50 Euro). Familienkarten kosten 22 Euro (sonst 12,50 Euro) und Gruppeneintritte erhöhen sich auf 8 Euro für Erwachsene sowie auf 2,50 Euro für Ermäßigte, jeweils in Gruppen ab zehn Personen.

 

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