Neuer Weg für Mähnenspinger

vom 17.02.2016

Mähnenspringer zählen zu den anspruchslosesten Tierarten der Welt. Zu den wichtigsten Lebensbedingungen zählt allerdings ein steiniger, klauen-freundlicher Untergrund, da für die Tiere sonst die Gefahr von Klauenentzündungen besteht.

Im Delitzscher Tiergarten pflastern nun die Pfleger einen Weg um den Hügel im Mähnenspringer-Gehege, der bisher nur aus Erde bestand.
Damit wird das Freigehege für die kleine Mähnenspringer-Gruppe, bestehend aus einem Bock und zwei Weibchen, noch tierfreundlicher.

Hintergrund Mähnenspringer
Die auch Mähnenschaf genannte Tierart gilt als gefährdet. Mähnenspringer leben ursprünglich in den Gebirgen Nordafrikas, wo sie aufgrund der Ausbreitung der Wüste und der Bedrohung durch den Mensch immer stärker dezimiert werden.
Nur wenige zoologische Einrichtungen in Deutschland halten die Tierart, zudem gibt es auch kein europäisches Zuchtprogramm.

Beeindruckend sind das Kampfverhalten von Böcken, die um die Führungsposition von Herden kämpfen, sowie das Verhalten bei Gefahr. Dann bleiben die Tiere regungslos stehen, um mit ihrer steinigen Umgebung zu „verschmelzen“.


 

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