Positives Fazit zur Auflösung: Zweckverband Delitzsch Südwest ist entschuldet

vom 17.12.2014

Die Auflösung des Zweckverbandes Industrie- und Gewerbegebiet Delitzsch Südwest ist beschlossene Sache.

Im Jahr 1991 hatten die Stadt Delitzsch und die Gemeinde Kyhna die bis dahin als Montageplatz für den Bergbau dienende Industriebrache als Zweckverband entwickelt.
Nach vielen Anlaufschwierigkeiten und zu bewältigenden Problemen gelang nach und nach die Ansiedlung zahlreicher Firmen, wie des Dämmstoffwerks URSA, des Wellpappenwerks Smurfit Kappa, des Internetweinhändlers ebrosia, der Kreiswerke Delitzsch, Mineralölhandel Schmidt und anderen.

Mit dem Verkauf einer Fläche von 50 Hektar an das Hamburger Unternehmen EnerParc konnte die vollständige Entschuldung des Zweckverbandes realisiert werden.
Im konstruktiven Miteinander der Stadt Delitzsch und der Gemeinde Wiedemar und den entsprechenden Gremienbeschlüssen wurde nun die Auflösung des Zweckverbandes zum 31. Dezember 2014 beschlossen. „Dies ist ein positives Beispiel für eine zielorientierte Umsetzung einer längerfristigen Zusammenarbeit zweier Gemeinden“ so der Delitzscher Oberbürgermeister Dr. Manfred Wilde, der zudem Vorsitzender des Zweckverbandes ist.

Ein abschließendes Arbeitstreffen mit den Unternehmensführungen des Gebietes fand am 12. Dezember 2014 im Rathaus der Stadt Delitzsch statt, wo der Verbandsvorsitzende über diesen wirtschaftlichen Erfolg informierte. Künftig erfolgt die Betreuung der Unternehmen durch die Fachabteilungen in den Verwaltungen in Delitzsch und Wiedemar.

Abschließend dankt der Verbandsvorsitzende Wilde allen Partnern: „Ein herzlicher Dank geht an die Verbandsräte und Vorsitzenden des Zweckverbandes, die sich in den letzten 23 Jahren engagiert haben, und natürlich an die Investoren, die hier für Nordsachsen zahlreiche zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen haben“.

 

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