Delitzsch jünger als gedacht! Neues „Delitzscher Jahrbuch“ mit Top-Erkenntnis zur Ersterwähnung

vom 03.12.2014

Nun ist es amtlich: Delitzsch ist jünger als gedacht. Das bisher angenommene Jahr der Ersterwähnung – 1166 – beruht nach Erkenntnissen des Dresdner Historikers Eckhart Leisering auf einer Fehlinterpretation aus früherer Zeit.

In seinem Aufsatz „Zur Ersterwähnung von Delitzsch“, der im gerade erschienenen „Delitzscher Jahrbuch für Geschichte und Landeskunde 2015“ (Bad Düben: 2014) veröffentlicht wurde, weist Leisering glaubhaft nach, dass 1207 das wahrscheinlichste Jahr der Ersterwähnung von Delitzsch ist. Damit ist auch das nächste Stadtjubiläum in weite Ferne gerückt. Einige Menschen hatten für 2016 schon die 850-Jahr-Feier ins Visier genommen. Sie müssen sich jetzt gedulden – erst im Jahr 2032 besteht die Möglichkeit zur nächsten großen Jubiläumsparty.

Das „Delitzscher Jahrbuch für Geschichte und Landeskunde 2015 ist für 5,20 Euro in den Buchläden der Region, in der Tourist-Information im Barockschloss Delitzsch und im Verlagshaus „Heide-Druck“ in Bad Düben erhältlich.


Es enthält folgende Beiträge:
- Zur Ersterwähnung von Delitzsch
- Sachsen – Preußen – Sachsen. Delitzsch und der Staatenwechsel vor 200 Jahren
- „Das Lesekränzchen geht jeder anderen Einladung vor“
- Der Zschortauer Altar (1517). Eine Studie zur kunstgeschichtlichen Einordnung und Ikonografie
- Das Rosentalwäldchen in Delitzsch – ein städtisches Kleinod
- Das 1895 errichtete Siegesdenkmal in Delitzsch
- Schützengilde begründete Delitzscher Schießtradition
- Das Delitzscher Notgeld der Jahre 1917 bis 1923

 

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