Einkommensschwache können Geldbeutel und Klima schützen

vom 26.02.2014

Ab sofort können auch Bezieher und Bezieherinnen eines Kinderzuschlags, Rentner und Rentnerinnen mit geringem Einkommen und Personen, deren Einkommen unter dem Pfändungsfreibetrag liegt, am Programm Stromspar-Check-Plus teilnehmen.
So können einkommensschwache Haushalte kostenlos Einspargeräte im Wert von bis zu 75 Euro erhalten und auf diese Weise jährlich durchschnittlich bis zu 120 Euro Strom- und Wasserkosten sparen.
Interessenten rufen im Energieeffizienz-Büro an und vereinbaren einen Termin bei den Interessenten zu Hause. Geschulte Stromsparhelfer analysieren dort den aktuellen Energieverbrauch.

Weiterhin kann jeder Haushalt am Programm „Kühlgerätetausch“ teilnehmen. Hierbei ist es möglich, 150 Euro zum Kauf eines A+++ Kühlgerätes zu erhalten. Im Energieeffizienz-Büro sind die Teilnahmebedingungen erhältlich.
Kontakt Energieeffizienz-Büro: Energieeffizienz-Manager Tillman Bruns, Beerendorfer Straße 1, 04509 Delitzsch. Telefon: 034202 300-203, E-Mail: tillman.bruns@delitzsch.de

Hintergrund
Die stark gestiegenen Energiekosten führen immer häufiger dazu, dass einkommensschwache Haushalte ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können und in finanzielle Bedrängnis geraten.
Die deutschlandweit mehr als acht Millionen Empfänger von staatlichen Transferleistungen (Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Wohngeld) verfügen nur über begrenzte Mittel für Investitionen in Energieeffizienztechnik. Auch das Wissen um den sparsamen Einsatz von Energie und Wasser ist nicht immer gegeben.

Hier setzt die Aktion Stromspar-Check des Deutschen Caritasverbands e. V. und des Bundesverbands der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) e. V. an. Ziel des Projekts ist es, den Energie- und Wasserverbrauch und die damit verbundenen Kosten in einkommensschwachen Haushalten zu senken.
Gleichzeitig werden langzeitarbeitlose Personen im Rahmen eine Qualifizierungs- und Beschäftigungsförderung zu sogenannten Stromsparhelfern geschult, die dann in den Haushalten die Stromspar-Checks durchführen.


 

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