Bürgerpreis der Stadt Delitzsch

vom 18.10.2013

Seit 2009 wird der „Bürgerpreis der Stadt Delitzsch“ verliehen, um außergewöhnliche ehrenamtliche Leistungen, die in der Stadt Delitzsch und ihren Ortsteilen vollbracht werden, zu würdigen.

Bis 2011 war der Preis jährlich undotiert in fünf Kategorien vergeben worden. 2011 verabschiedete der Delitzscher Stadtrat die Neufassung der Richtlinie zur Verleihung des Bürgerpreises, nach der dieser nur noch in ungeraden Jahren und in den drei Kategorien Sport, Soziales und Kultur vergeben wird. Der Preis ist jeweils mit 500 Euro dotiert.

Die Ausschreibung für den „Bürgerpreis der Stadt Delitzsch“ 2013 endete am 15. Mai 2013 – bis dahin waren 15 Nominierungen in der Stadtverwaltung eingegangen. Im Juni beriet die Jury – bestehend aus dem Delitzscher Oberbürgermeister Dr. Manfred Wilde und den Fraktionsvorsitzenden respektive deren Vertretern Thilo Wolff (CDU), Sigrid Hautog (Die LINKE), Nina Soujon (SPD) und Uwe Bernhardt (Freie Wählergemeinschaft) – über die auszuwählenden Preisträger.

Am 10.10.2013 wurde im Delitzscher Bürgerhaus der „Bürgerpreis der Stadt Delitzsch“ 2013 an folgende Preisträger vergeben:

Kategorie: Soziales

Ausgezeichnet wird Gabriele Möritz aus Delitzsch, die seit Jahrzehnten darum kämpft, die Einschränkungen für Rollstuhlfahrer in jeder Hinsicht zu verbessern. Sie gründete bereits in den 1980er Jahren den Rolli-Klub und 1999 schließlich die Selbsthilfegruppe der Rollstuhlfahrer und ihrer Angehörigen.

Kategorie: Sport

Ausgezeichnet wird Steffen Menzel aus Delitzsch, der sich für den Erhalt des Kinder- und Jugendsports verdient gemacht hat und nach der Insolvenz des Handballsvereins Concordia Delitzsch 1910 e. V. im neuen Handballverein NHV Concordia Delitzsch 2010 e. V. mittlerweile wieder fast 150 Kinder begeistern konnte.

Kategorie: Kultur

Ausgezeichnet wird Olaf Milkner aus Delitzsch, der sich im Vorstand des Theatervereins BAFF e. V. und des Kinovereins engagiert. Außerdem ist sein privates Engagement bei der Sanierung und dem Erhalt des Oberen Bahnhofs, in dem sich die Sächsische Theaterakademie befindet, zu würdigen.


Ein anerkennender Jugendpreis, der nicht dotiert ist, wird an die Judoka Lisa Schneider aus dem Ortsteil Selben verliehen, die durch ihre internationalen Erfolge, u. a. Europameisterin U 17 2010, Bronzemedaillen bei der Junioren-WM in Südafrika 2010 und der Deutschen Meisterschaft 2012, ein Vorbild für die junge Generation ist.“




 

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